Die helden der fussgängerzone

 
 



Vor relativ genau 15 Jahren, im Jahr 1993,  entschließen sich die Schulfreunde Daniel Niemann (Gesang und Waschbrett), Lars Bonowski (Gitarre und Gesang) und Heiko Schmitz (Besenbass), fortan gemeinsam Straßenmusik zu machen.


Die Instrumentierung ist dabei ungewöhnlich: ein aus MDF-Platten gezimmerter Bass mit Besenstiel – die Töne werden durch das Spannen einer Segelschnur variiert* – wird begleitet von einem wohl hundert Jahre alten Waschbrett**, das als Rhythmusinstrument dient.



















Zwei Jahre später (1995) stößt André Kopka (Gitarre, Mandoline, Gesang), ebenfalls ein ehemaliger Mitschüler, zu den Goldkehlchen. Mit André konnte nicht nur anspruchsvollere Gitarrenarbeit realisiert werden, sondern auch mehrstimmiger Satzgesang – dem Namen Goldkehlchen getreu.
















Es entsteht eine interessante Musikmischung aus Hits der 50er und 60er Jahre und modernen Popsongs, denen die Goldkehlchen ihren eigenen Stempel aufdrücken; es werden auch schon mal Lieder im Zeitlupentempo gespielt (z. B. Return To Sender), radebrechende Tanzperformances vorgeführt (besonders schlimm z. B. bei Sugar Sugar) und schön-schräge Soli auf einem Kazoo**** vorgetragen.


Mit ihrer quicklebendigen Mixtur aus spontaner Comedy und viel Musik sorgen die Goldkehlchen, die sich nicht umsonst als weltbeste Band von ganz Osnabrück bezeichnen, regelmäßig für mittlere Verkehrsstaus in der Großen Straße von Osnabrück.


Bereits zweimal konnten die Kehlen beim Osnabrücker Straßenmusikfestival einen Preis gewinnen. Die Neue Osnabrücker Zeitung bezeichnete die Goldkehlchen sogar als „Osnabrücker Markenzeichen“ und „feste Institution der Straßenmusik“.*****
















Zum Repertoire der Goldkehlchen gehören Perlen wie Blue Suede Shoes, Can‘t Buy Me Love, Help!, Hang On Sloopy, Mrs. Robinson, Pretty Woman und Speedy Gonzales.








* Der geneigte Leser merkt: es steckt Wissenschaft dahinter. Heiko hat viel mit Holzsorten und Schlag- und Zupftechniken experimentiert, um den perfekten Sound zu erreichen. Nur mit der Transportabilität gibt es noch Probleme (Daniel muss meistens tragen).


** das, wie Lars gerne und oft vermerkt, dereinst einen Preis in Cremona gewonnen hat. Keiner weiß, was Cremona ist.***


*** ja, klar, Cremona!


**** wahlweise ein alttibetanisches Blechblasinstrument oder eine englische Taschentrombone.


***** Und die NOZ lügt nicht!

Über uns

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NICHT VERGESSEN:
AM SAMSTAG, 30. August,
Feiern die Goldkehlchen
im Haus der Jugend
und lassen sich von

ihren musikalischen freunden huldigen!